Der Einbauherd mit Keramikkochfeld: für einen Raum mit hohen Ansprüchen

Hier wird gemeinsam viel Zeit verbracht und vor allem gekocht: in der Küche. In einem Raum, in dem man viele Stunden verbringt, sollte man sich so wohl wie möglich fühlen. Hierzu gehört auch die richtige Ausstattung der Küche, angefangen bei den Schränken über die Elektrogeräte und andere praktische Helfer, die einem zur Hand gehen und das Leben erleichtern. Genau deshalb kommt es auf die richtige Wahl des Herds mit dem passenden Keramikkochfeld an.

Einbauherde: praktische Helfer mit zahlreichen Möglichkeiten

Siemens EQ231EK02 Einbau-Herd-Kochfeld-Kombination - Einbauherd mit Keramikkochfeld
Werbung

Heutzutage gibt es mehrere Typen von Einbauherden, die sich in ihrem Aufbau und der Funktionsweise unterscheiden, jedoch allesamt den gleichen Zweck erfüllen sollen, nämlich das Zubereiten von Speisen einwandfrei zu ermöglichen.

In puncto Kochfeld gibt es grundlegend drei Varianten: den Gasherd, den Elektroherd und den Induktionsherd.

Der Gasherd ist die älteste Form unter seinen moderneren Kameraden, er wurde bereits 1820 erfunden und löste damit das vorher Tausende von Jahren bewährte Kochen auf dem Feuer ab. Heute weiß man am Gasherd immer noch das besonders schnelle Aufheizen des Kochgeschirrs und somit der Lebensmittel, die verarbeitet werden sollen, zu schätzen.

Der Elektroherd, der mithilfe von elektrischen Heizelementen betrieben wird, kann mit einem sehr guten Preis- und Leistungsverhältnis glänzen: Zwar muss man bei den noch handelsüblichen gusseisernen Herdplatten Geduld beweisen, was die Aufheizzeit angeht. Man wird dafür jedoch mit Langlebigkeit des Geräts belohnt. Außerdem ist so gut wie jedes Kochgeschirr für einen Elektroherd geeignet. Um jedoch das Problem der Aufheizzeit zu beheben, haben sich einige kluge Köpfe einen Trick einfallen lassen: statt der gusseisernen Platten werden Einbauherde mit einem Keramikkochfeld verwendet.

Der Induktionsherd ist die neuste Technologie unter den Herden: Für das Aufheizen sorgen Magnetspulen, die unter dem Keramikkochfeld liegen. Sie induzieren im Boden des Kochgeschirrs Wirbelströme, welche sofort in Wärme umgewandelt werden und damit den Boden des Kochgeschirrs erhitzen. Auch hier kann das Kochen schnell und flexibel von statten gehen, jedoch darf nur induktionsgeeignetes Geschirr verwendet werden. In puncto Kosten für die Anschaffung des Geräts liegt es in den oberen Preisklassen.

Das Keramikkochfeld unter der Lupe

AEG HK 654070 X-B Kochfeld Elektro - Glaskeramik-Kochfeld
Werbung

Ein Einbauherd mit Keramikkochfeld zeichnet sich durch Thermoschockbeständigkeit aus, so dass ein Bruch bei Temperaturveränderungen nicht möglich ist. Diese Eigenschaft ist genau das, was Glaskeramik für den Einsatz als Kochfeld geeignet macht. Ein weiterer Vorteil ist natürlich die glatte, robuste Oberfläche, die wesentlich einfacher von Verschmutzungen und Angebranntem befreit werden kann als die Gusseisen-Platte.

Wenn es sich um einen Elektroherd mit Glaskeramik-Kochfeld handelt, so ist die Funktionsweise die gleiche wie bei gusseisernen Platten: Unter jedem Kochfeld befindet sich jeweils eine Heizspirale, die die Wärme über das Kochfeld an den Boden des Geschirrs weiterleitet. Dieser Prozess findet jedoch wesentlich schneller statt als bei den Gusseisenplatten, da das Glaskeramikfeld wesentlich dünner und leitfähiger ist. Jedoch wird auch bei einem Glaskeramik-Elektroherd genauso viel Wärme verbraucht, wie bei den alten Elektroherden: Das Kochgeschirr liegt nie hundertprozentig auf dem Keramikkochfeld auf. Außerdem kann man die Temperatur nicht präzise regulieren. Für einen anspruchsvollen Koch ist der Einbauherd mit Elektro-Keramikfeld also weniger geeignet.

Induktionsherde sind sehr positiv zu bewerten. Hier lässt sich die Wärme – dank weiterer Stufen – wesentlich feiner regulieren. Außerdem erfolgt das Aufheizen ca. dreimal schneller als bei einem Elektro-Keramikkochfeld: Wasser beispielsweise kocht schon nach ungefähr 12 Sekunden. Die Energieausnutzung ist hier die optimalste, denn die Wärme wird direkt im Boden des Kochgeschirrs erzeugt und nicht erst an dieses weitergeleitet. Ein weiterer Pluspunkt des Induktionsfeldes: Die Kochfläche um den Topf herum bleibt kalt. Wer also Kinder zu Hause hat, wird den Aufpreis für diese Herdart nicht als Verschwendung erachten. Auch wenn etwas überkocht, ist das Reinigen ein Kinderspiel. Denn wenn man den Topf vom Feld nimmt, ist dieses sofort kalt und kann abgewischt werden: Nichts kann anbrennen! Das Kaufen des richtigen Geschirrs hierfür ist übrigens auch ziemlich einfach: Bleibt ein Magnet am Topf hängen, ist er tauglich für einen Induktionsherd. Es muss also nicht das teure Edelgeschirr sein – alte Töpfe aus Gusseisen tun es auch!

Auf dieser Website werden Ihnen Informationen, Tipps, verschiedene Bestsellerlisten und Angebote an die Hand gegeben, damit Sie sich einen bestmöglichen Eindruck vor dem Kauf eines Einbauherds mit Keramikkochfeld machen können.

Bilder-Quelle: Amazon-Partnerprogramm

nach oben